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16.03.2002 - Rubrik: spezial 
Das große Xbox-Special ... Seite 2!
  

Technische Finessen der Xbox... Teil 1:


Microsoft korrigierte die frühen Spezifikationen. So wurde aus einem Intel Pentium III 733Mhz ein Mischling aus Celeron und Pentium III. Die in der Xbox enthaltene CPU ist mit 733Mhz getaktet und hat die Celeron-typischen 128KB L2-Cache, verfügt jedoch über die acht Cacheanbindungen des Pentium III-Models. Die 128 MB Arbeitsspeicher wurden auf die Hälfte korrigiert, dieser ist mit 64 MB aber noch erheblich größer dimensioniert, als jener der Konkurrenz, denn der Gamecube, welcher im Mai erscheint, hat gerade mal rund 40MB an Arbeitsspeicher zu bieten. Ebenso leistungsstark scheint auch die Grafikeinheit der Xbox zu sein, die eine leicht abgewandelte Form einer GeForce3 für den PC darstellt. Der Grafikchiphersteller Nvidia spendierte dem NV2a-Chip eine zweite Vertex-Shader-Einheit, die auch die neue GeForce4 zu bieten hat, wodurch eine höhere Leistung und Grafikqualität erreicht wird. Praktisch gesehen handelt es sich bei dem Grafikchip der Xbox, um eine Mischung zwischen GeForce3 und der neuen GeForce4. Die theoretischen Leistungswerte liegen eindeutig über den der Playstation2 und des Gamecubes, doch bekanntermaßen interessiert sich der Konsolenspieler mehr für den Fun-Faktor der Spiele und weniger für die alleinige Grafikpracht und die theoretischen Leistungswerte.

Für PC-Enthusiasten sollte noch angemerkt werden, dass die Hardware der Xbox nicht unterbewertet werden soll. Aktuelle CPUs haben bereits die 2Ghz-Grenze durchbrochen, da scheinen die 733Mhz der Xbox wie ein Tropfen auf den heißen Stein, doch Konsolen haben den klaren Vorteil, dass die Software speziell auf dessen Hardware programmiert werden kann, wodurch sich ein klarer Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem Spiele-Computer ergibt. PC-Spiele müssen meist abwärtskompatibel sein, d.h., dass sie auch auf alten Systemen noch funktionieren müssen, weshalb großes Potential eines modernen PCs verschenkt wird. Dort werden im Vergleich sehr viele Ressourcen anderweitig verschwendet, was bei der Xbox nicht der Fall ist. Das Ergebnis ist, dass die Xbox-XPU weitaus weniger Abwärme produziert und deshalb nur eine passive Kühlung benötigt, aber trotzdem genug Leistungsreserven für eine hoffentlich lange, erfolgreiche Zeit haben wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die Spiele über die Zeit, immer besser und schicker werden, da die Programmierer effektiver lernen, diese für die entsprechende Konsole zu entwickeln. Die Games, der nächsten Generation werden immer perfekter - technisch als auch spielerisch. Viele PS2-Spieleentwickler beklagen immer noch die komplizierte Playstation2-Programmiersprache, doch auch die PS2-Titel sind seit der Veröffentlichung immer professioneller geworden, was der kürzlich erschienene Megahit „Metal Gear Solid 2“ bestens unter Beweis stellt. Dieser Titel wird übrigens auch für die Xbox erscheinen, ein genaues Release-Datum ist allerdings noch nicht bekannt.


Nun aber zurück zur Xbox, die hier schließlich beweisen soll, dass sie es mit den etablierten Konsolen aufnehmen kann. Die revolutionärsten Neuerungen der Xbox sind die technischen Finessen, die sie zu bieten hat. So können nahezu alle Spiele im echten Dolby Digital 5.1 genossen werden, was durch einen optischen Ausgang am RGB-Kabel ermöglicht wird, das als Zubehör zu erwerben ist. Generell können wir nur zum Kauf eines solchen rund 30€ teuren Kabels raten, da dieses die Bildqualität deutlich verbessert, die Farben getrennt zum Anzeigegerät transportiert werden und so ein schärferes und farbintensiveres Bild erreicht wird. Vor dem kauf solltet Ihr allerdgings sichergehen, dass Euer Fernseher auch RGB untertsützt. Modelle, die nicht älter als vier Jahre sind, sollten dies aber unterstützen. Bei Billiggeräten trotzdem noch mal sicher gehen! Der in der Xbox enthaltene Soundprozessor von Nvidia ist sehr leistungsstark und kann bis zu 256 Audiokanäle wiedergeben. Da gehört die Echtzeitdekodierung von Dolby Digital eher zur Standardausstattung des Chips, der für ein perfekten Hörgenuss sorgen soll.

Aber nicht nur Sound-Enthusiasten sollten auf die Xbox gespannt sein, nein, auch Besitzer eines 16:9-Fernsehers dürfen sich freuen, denn ein Teil der Spiele werden den sogenannten 16:9 „Enhanced“-Modus unterstützen, der mit einem anamorphen Bild einer DVD zu vergleichen ist. Wenn man entsprechende Einstellungen an der Xbox vorgenommen hat, überprüft die Konsole beim Einlegen des Spiels das Vorhandensein eines solchen 16:9 Modus. Ist dieser vorhanden, nutzen entsprechende Spiele die Vorzüge des Breitbild-TVs aus. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Modus Einzug bei vielen Spielen finden wird. Einige der ersten Titel, die zum Start am 14. März erhältlich sein werden, unterstützen schon diesen 16:9-Modus, so z.B. „Amped“, „Dead or Alive 3“ oder „Rallisport Challenge“. Microsoft prahlt auch mit der besonderen Fähigkeit ihrer Konsole, dass jede der  Komponenten unabhängig von anderen ist, was einen effektiven Leistungszuwachs zur Folge haben soll. Bislang hat keine Konsole derartige technische Finessen zu bieten gehabt.

 


Weitere interessante Bereiche des Xbox-Artikels:

  Seite 1: Allgemeines über die Xbox...
   Seite 2: Technische Finessen der Xbox...
     Seite 3: Technische Finessen Teil 2...
       Seite 4: Spiele...
         Seite 5: DVD-Kit und Fazit!