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   18.06.2004 - Rubrik: DVD Special  
  Special: "Cold Mountain" - Daten und Fakten
 
 

"Unterwegs nach Cold Mountain" - dieser Film war im aktuellen Jahr, 2004, für ganze sieben Oscars und acht Golden Globes nominiert - im Endeffekt hat es leider nur jeweils für die Auszeichnung von Renée Zellweger als beste Nebendarstellerin gereicht. Das soll aber nicht bedeuten, dass das Epos deswegen nicht mehr als erwähnenswert zu bezeichnen ist. Für uns war das Release von "Unterwegs nach Cold Mountain" auf DVD am 22. Juli 2004 Grund genug, einmal tiefer hinter die Kulissen zu schauen und so haben wir vom Label Buena Vista Home Entertainment sehr viel interessantes Material erhalten, um euch zu unterhalten, zu informieren, und geschichtlich sogar ein wenig zu bilden. Viel Spaß bei unserem Special!

Originaltitel: Cold Mountain
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
Land / Jahr: Großbritannien/Rumänien/Italien 2003
Genre: Drama
Laufzeit:
ca. 148 Minuten
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Bild: 2,35:1 (Widescreen anamorph)
Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Arabisch

Bonusmaterial:

Alle Welt wundert sich noch immer, dass die DVD zu "Unterwegs nach Cold Mountain" tatsächlich nur elf zusätzliche Szenen enthalten soll - ob hier Material für eine Special Edition aufgespart werden soll oder es mit der Aufbereitung des vorhandenen Material möglicherweise nicht schnell genug ging - viele Fans hätten sich sicher zumindest einen Audiokommentar und ein Making Of gewünscht. Die Erfüllung dieser Wünsche bleibt im Zweifelsfall abzuwarten.

Die Crew:
Regie/Drehbuch: Anthony Minghella
Produktion:
Sydney Pollack
William Horberg
Albert Berger
Ron Yerxa
Ausführende Produktion: Iain Smith
Associate Producer: Timothy Bricknell
Kamera: John Seale
Szenenbild: Dante Ferretti
Kostüme: Ann Roth
Musik: Gabriel Yared

Die Hauptdarsteller:
Jude Law
als Inman war zuletzt in Sam Mendes´ hochgelobtem Drama "Road to Perdition" neben Paul Newman und Tom Hanks zu sehen. Davor erhielt er Nominierungen für Oscar und BAFTA für seine Rolle als Dickie Greenleaf in Anthony Minghellas "Der talentierte Mr. Ripley" an der Seite von Matt Damon und Gwyneth Paltrow. Auch für seine Rolle als Android in Steven Spielbergs Scifi-Märchen A. I. - "Artificial Intelligence" erhielt der Brite eine Golden-Globe-Nominierung. Zu seinen weiteren Filmen gehören David Cronenbergs "Existenz", in dem er mit Jennifer Jason Leigh und Willem Dafoe zu sehen war, und die Oscar-Wilde-Biografie "Wilde" mit Stephen Fry und Vanessa Redgrave. Sein US-Debüt feierte er mit dem Thriller "Gattaca", neben Uma Thurman und Ethan Hawke, und spielte danach in Clint Eastwoods Gesellschaftsdrama "Mitternacht im Garten von Gut und Böse". Vor zwei Jahren spielte er die Hauptrolle in Jean Jacques Annauds Weltkriegsepos "Enemy at he Gates", in dem Ed Harris seinen Gegenspieler verkörperte. Mit Kathleen Turner und Eileen Atkins stand Jude Law für die Broadway-Inszenierung von "Indiscretions" auf der Bühne und wurde für diese Rolle mit einer Nominierung für den "Theater-Oscar" Tony geehrt. Erst vor kurzem war Jude in zwei Londoner Klassiker-Inszenierungen zu sehen: John Fords "´Tis Pity She´s A Whore" und Christopher Marlowes "Dr. Faustus". Schon als Jugendlicher war Jude Law mit dem National Youth Music Theatre aufgetreten sowie in verschiedenen Inszenierungen des Londoner West End und des Royal National Theatre.

Nicole Kidman als Ada Monroe gewann 2003 einen Oscar und einen Golden Globe als beste Schauspielerin für ihr Porträt der Autorin Virginia Woolf in Stephen Daldrys Drama "The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit". Sie spielte in zwei Erfolgsfilmen des US-Kinojahres 2001 mit: "The Others" und "Moulin Rouge". Für ihren Auftritt als unnahbare Kurtisane in Baz Luhrmans Musical wurde sie mit einer Oscar-Nominierung geehrt. Zuletzt war Nicole Kidman mit Anthony Hopkins in Robert Bentons Romanverfilmung "Der menschliche Makel" und Lars von Triers "Dogville" zu sehen. Nicole Kidman wuchs in Sidney auf und stand mit vierzehn Jahren zum ersten Mal in "40 Grad im Schatten" vor der Kamera. Sie spielte als Teenager neben der Schule Theater, tanzte Ballett und war in dieser Zeit in den australischen Produktionen "Winners" und der Serie "Five-Mile Creek" zu sehen. Die Serie "Vietnam" machte sie 1985 in Australien über Nacht zum Star. Die erst siebzehnjährige Kidman wurde zur besten australischen Schauspielerin des Jahres gekürt. Danach spielte sie auch in den australischen Erfolgsproduktionen "RTrendsetters - Jahrmarkt der Illusionen", "Flirting", "Tanz der Schatten"und dem preisgekrönten mehrteiligen TV-Drama "Bangkok-Hilton". Nicole Kidman stand weiterhin auf der Bühne, trat unter anderem in Inszenierungen von "Magnolien aus Stahl" oder auch "Spring Awakening" auf. Einem internationalen Publikum wurde sie mit Philip Noyces Thriller "Tödliche Stille" bekannt. Seitdem übernahm sie in zahlreichen US-Filmen unterschiedlichste Rollen, von der Karrierefrau mit tödlichem Ehrgeiz in "To doe for" über eine Physikerin in "Projekt Peacemaker" bis zur Arztgattin in Stanley Kubricks "Eyes wide shut". In London feierte sie 1998 Bühnenerfolge mit David Hares moderner Schnitzler-Version "The Blue Room". Die Inszenierung von Sam Mendes brachte Kidman die Nominierung für einen Laurence Olivier Award ein und lief später auch erfolgreich am Broadway.

Renée Zellweger als Ruby Thewes wurde für ihre Rolle als Roxy Hart im Musical "Chicago" mit einer Oscar-Nominierung, einem Screen Actors Guild Award und einem Golden Globe als beste Darstellerin in einer Komödie oder einem Musical ausgezeichnet. Für die Erfolgskomödie "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" wurde sie ein Jahr zuvor für einen Golden Globe und einen Oscar als beste Schauspielerin nominiert. Neben Hugh Grant spielte Zellweger darin eine britische Singledame, die an der Liebe leidet und ihre absurden Alltagserlebnisse in einem Tagebuch verewigt. Zu Renée Zellwegers jüngsten Filmen zählen das Ensembledrama "Weißer Oleander", in dem sie neben Michelle Pfeiffer, Robin Wright Penn und Alison Lohman spielte, sowie "Down with Love", eine Persiflage auf die 80er-Jahre-Komödien mit Rock Hudson und Doris Day. 2004 wird Renée Zellwegers Stimme in der Zeichentrickkomödie "Sharkslayer" zu hören sein. Für das Abenteuer über die Hai-Mafia in der Tiefsee-Unterwelt ging sie mit weiteren Stars wie Angelina Jolie, Jack Black und Will Smith ins Tonstudio. Außerdem wird sie erneut ihre Paraderolle spielen, in "Bridget Jones 2". Komischerweise belegte Renée Zellweger Schauspiel überhaupt nur, weil es Pflichtbestandteil des Studiengangs Literatur an der University of Texas war. Seitdem nahm ihr Aufstieg zu einer der Leading Ladies in Hollywood einen steilen Verlauf. Nachdem die Texanerin in diversen TV-Serien aufgetreten war, wie "A Taste for Killing" und "Shake, Rattle and Rock", gab sie ihr Kinodebüt in Richard Linklaters "Dazed and Confused". Es folgten Ben Stillers "Voll das Leben - Reality Bites", "8 Seconds" und "1994 Love and a .45". Ein Jahr später stand Zellweger für das "Texas Chainsaw Massacre: Die Rückkehr" vor der Kamera. Zu ihren weiteren Erfolgen zählen "Ich, beide und Sie" von den Farrelly-Brüdern, in dem sie neben Jim Carrey zu sehen war, "Der Junggeselle" mit Chris O´Donnell und Neil LaButes bitterböse Komödie "Nurse Betty" mit Chris Rock und Morgan Freeman. 1998 begeisterte Renée Zellweger in "Familiensache" neben William Hurt und Meryl Streep. Zuvor hatte sie ihren endgültigen Durchbruch als treudoofe Sekretärin von Tom Cruise in "Jerry Maguire - Spiel des Lebens" gefeiert. Dafür wurde die zierliche Blondine 1996 für die "Best Breakthrough Performance" vom US-Kritikerverband geehrt sowie mit einem Blockbuster Award und einer Nominierung für den SAG Award.

Donald Sutherland als Reverend Monroe gehört zu den erfahrensten und vielseitigsten Filmschauspielern, dessen eigenwillige Eleganz mehr als 100 Filme veredelte. Seine Filmografie umfasst so unterschiedliche Filme wie Robert Altmans Satire "M.A.S.H.", Robert Redfords Drama "Eine ganz normale Familie", Alan J. Pakulas subtilem Film "Klute" und Federico Fellinis exzentrisch-romantischem "Casanova". Der Kanadier Donald Sutherland startete seine Karriere als 14-jähriger Discjockey und erntete Lob für seinen Auftritt in einer Hörspielfassung von Dickens´ "Christmas Carol". Sein anschließender Auftritt in einer Inszenierung von Shakespeares "Der Sturm" erregte die Aufmerksamkeit des einflussreichen Kritikers Herbert Whitaker. Er schlug Sutherland vor, ernsthaft zu prüfen, ob ein Schauspielstudium nicht besser sei als sein geplanter Ingenieurstudiengang. Mit seinem 14. Film, Robert Altmans M.A.S.H., avancierte Sutherland zum Star. Er drehte dann mit Bertolucci 1900, mit Nicolas Roeg den legendären "Wenn die Gondeln Trauer tragen", stand für John Schlesinger in "Det Tag der Heuschrecke" und für zahlreiche weitere renommierte Regisseure vor der Kamera. In den 80er Jahren drehte er unter anderem "Weiße Zeit der Dürre", "Tödlicher Irrtum" und "Die Himmelsstürmer". In den 90ern arbeitete er unter anderem an Fred Schepisis Filmfassung von "Das Leben - Ein Sechserpack", Percy Adlons "Younger and Younger", "Die Jury", "Outbreak - Lautlose Killer" und "Enthüllung" mit. Sutherland gewann einen Golden Globe für seine Rolle in "Grenzenlos". 2000 war er an der Seite von James Garner, Tommy Lee Jones und Clint Eastwood in der Tragikomödie "Space Cowboys" zu sehen sowie neben Wesley Snipes im Actionfilm "The Art of War". Daneben blieb Donald Sutherland immer auch der Bühne treu, so stand er zum Beispiel 1981 am Broadway in einer Adaption von Nabokovs "Lolita" auf der Bühne. Er spielte am Mitzi Newhouse Theatre des Lincoln Center in Jon Robin Baitz´ "Ten Unknown" und in London in "Enigmatic Variations". Die englische Fassung des französischen Erfolgsstücks von Eric-Emmanuel Schmitt stammt von Sutherlands Sohn Roeg.

Weitere Darsteller:
Ray Winstone: Teague
Brendan Gleeson: Stobrod
Philip Seymour Hoffman: Veasey
Natalie Portman: Sara
Kathy Baker: Sally Swanger
James Gammon: Esco Swanger
Giovanni Ribisi: Junior
Eileen Atkins: Maddy
Charlie Hunnam: Bosie
Jena Malone: Ferry Girl
Ethan Suplee: Pangle
Jack White: Georgia
Lucas Black: Oakley
Jay Tavare: Swimmer
Melora Walters: Lila

   
Quelle: Buena Vista Home Entertainment / Digital-Movie.de (rp)
   
  Links zum Artikel:
  www.movie.de
  Special: "Cold Mountain" - Inhalt und Bilder
  Special: "Cold Mountain" - Der Bürgerkrieg
  Special: "Cold Mountain" - Produktionsnotizen
 

    
 

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