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Die Bourne Identität

Wer ist Jason Bourne?

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 28.05.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 22.05.2003
   
Deutscher Titel: Die Bourne Identität
Originaltitel: The Bourne Identity
Land / Jahr: USA/Tschechische Republik/Deutschland 2002
Genre: Thriller
   
Regie:  Doug Liman
Darsteller:  Matt Damon , Franka Potente , Chris Cooper , Clive Owen , Brian Cox , Adewale Akinnuoye-Agbaje , Gabriel Mann , Walt Goggins , Josh Hamilton , Julia Stiles , Orso Maria Guerrini , Tim Dutton , Denis Braccini , Nicky Naude , David Selburg , Demetri Goritsas , Russel Levy , Anthony Green , Hubert Saint-Macary , David Bamber
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Werbung
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 20
Laufzeit: 114 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

In einer stürmischen Nacht zieht die Crew eines italienischen Fischerbootes einen halbtoten Mann aus dem Wasser. Trotz der zwei Kugeln in seinem Rücken erholt er sich schnell, kann sich aber an nichts mehr erinnern, nicht mal an seinen eigenen Namen. Dafür beherrscht er mehrere Sprachen und andere Fertigkeiten, die ihn selbst verblüffen. Ein geheimnisvolles Laserimplantat in seiner Hüfte ist der einzige Hinweis auf seine Identität. Da es sich dabei um die Nummer eines Schweizer Bankkontos handelt, macht er sich auf den Weg nach Zürich.

Was er in dem Schließfach zu dem Bankkonto findet, wirft bei dem Mann ohne Gedächtnis nur weitere Fragen auf. Wie passen Banknoten in verschiedenen Währungen, sechs unterschiedliche Pässe und ein Revolver zusammen? Ist er ein Verbrecher oder etwa ein Spion? Als er die Bank wieder verlässt, scheint die gesamte Schweizer Polizei hinter ihm her zu sein. Er flüchtet ins amerikanische Konsulat, da einer seiner Ausweise auf den Namen Jason Bourne ausgestellt ist: angeblich ein US-Bürger mit Wohnsitz in Paris. Aber auch in der Botschaft ist Bourne seines Lebens nicht sicher. Nur dank ausgefeilter Kampftechnik kann er seinen Gegnern entrinnen. Zufällig läuft er dabei der deutschen Studentin Marie Kreutz über den Weg. Um noch mehr über seine Bourne-Identität herauszufinden, überredet er sie, ihn für 20.000 Dollar nach Paris zu fahren.

Ein höllischer Abenteuertrip quer durch Europa nimmt seinen Lauf.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bei den Extras ist alles mit an Bord, was auch die amerikanische Silberscheibe zu bieten hatte.

Wer es etwas schmalziger mag, der findet sicherlich das, nur geringfügig andere, alternative Ende toll. Dazu gesellen sich vier unveröffentlichte Szenen und eine erweiterte Szene. Alle Zusatzszenen liegen nicht anamorph auf der DVD vor und haben eine eher nur magere Bildqualität.

Fans von Moby werden sich sicherlich über das enthaltene Musikvideo "Extreme Ways" freuen, dass ebenfalls enthalten ist.

"Die Geburt von DIE BOURNE IDENTITÄT" ist ein knapp 15 Minuten langer Werbefilm, der dem Zuschauer leider keine wirklichen Zusatzinformationen liefert.

Das wohl beste Extra dieser DVD ist eindeutig der recht interessante Kommentar von und mit Regisseur Doug Liman, dem man seine Freude am Adrenalinkino anmerkt.

Die weiteren Extras sind drei Trailer, einer zum Film, sowie ein Trailer zu "Johnny English" und "The Hulk". Abgerundet werden die Extras von Universals "Total Axess" DVD ROM Part, mit dem man auf eine geheime Internetseite mit noch mehr Bonusmaterial zugreifen kann. Dazu muss man allerdings den in DVD-Kreisen wenig beliebten Interactual Player installieren.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Da kann man wirklich nicht meckern: die Menügestaltung fällt - für Universal eigentlich üblich - recht üppig und stilvoll aus. Das Hauptmenü und die Menüübergänge wurden animiert, sämtliche Menüs darüber hinaus mit Musik unterlegt. Wie immer fällt die Gestaltung sehr auf das Topic des Filmes orientiert aus und passt sich somit perfekt ins Gesamtbild ein.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Der Transfer dieser Universal DVD macht einen durchaus guten ersten Eindruck. Dabei bleibt es auch bei genauerer Betrachtung des Bildes. Der teilweise unnatürliche Bildeindruck ergibt sich aus der speziellen Farbkorrektur des Bildes, was allerdings keinen Mangel darstellt.

Das Bild wirkt etwas grobkörnig, ständig ist die feine Körnung des Filmmaterials zu erkennen. Beim Encoding wurde das Bild erst ein wenig entrauscht und dann künstlich nachgeschärft, was sich in Form von leichten Doppelkonturen und damit verbundenem Flimmern an harten Kontrastkanten bei der Wiedergabe auf dem heimischen Fernsehgerät äußert. Die Schärfe darf aber immer noch als angenehm bezeichnet werden.

Die Farben sind zwar teilweise etwas "schräg", wurden aber passend ausgesteuert und zeigen sich in wenigen Einstellungen gar von ihrer besten Seite. Der Kontrast liegt auf gutem Niveau und verschluckt auch in dunklen Einstellungen keine wichtigen Details.

Die Kompression zeigt sich letztlich nur durch ganz minimal sichtbares Flächenrauschen - der Grund dafür dürfte die grobe Körnung des Bildmaterials sein.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

"Die Bourne Identität" bringt einen brachial dynamischen Sound mit sich. Das erfreut, denn gerade in den letzten Monaten ist es um DVDs mit gutem Ton immer stiller geworden. Nicht so bei dieser DVD, die den deutschen Ton sogar als DTS-Spur mitbringt.

Wie bereits erwähnt ist die Dynamik schön groß und auch die Räumlichkeit spielt auf dem gleichen hohen Niveau. Besonders die Split-Surround Effekte können gefallen. Als Beispiel sei hier die wilde Verfolgungsjagd durch die Straßen von Paris genannt.

Vergleicht man alle Tonspuren, so gibt es keinen wirklichen Gewinner. Das gilt auch für den DTS-Track. Dieser kommt zwar wie immer ein wenig wuchtiger daher, regelt man aber die Lautstärke nach, so klingt auch der Dolby-Ton hervorragend.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Nach einigen eher mageren DVDs gibt es endlich wieder satte und qualitativ hochwertige Actionkost aus dem Hause Universal. Bild und Ton dieser DVD können gefallen, besonders der Ton macht auf der richtigen Anlage mächtig etwas her. Die Extras sind brauchbar, das Menü präsentiert den Film mit animierten Übergängen und schön gestalteten Auswahlseiten.

Der Film an sich wird Action-Fans sicher auch begeistern. Kurzweilig und spannungsgeladen präsentiert sich der erste große Film von Regisseur Doug Liman. Natürlich gibt es wenig wirklich tiefgründige Szenen in diesem Film - doch wer würde dies bei einem Film mit einem solchen Cover auch erwarten. "Die Bourne Identität" ist spannungsgeladenes Adrenalinkino, das zwei toll spielende Hauptdarsteller zu bieten hat. BMW Fans aufgepasst: in der Rolle eines Spezialagenten ist Clive "The Driver" Owen zu sehen. Leider ist die deutschen Synchronstimme bei weitem nicht so cool, wie das Original.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Ich war mir lange nicht sicher, was ich von Franka Potentes Schauspielkünsten halten soll. Nach diesem Titel ist es aber wohl amtlich: die kleine Franka hat es bis ganz oben geschafft und liefert nach "Blow" eine weitere beeindruckende Leistung ab. Selbst im Originalton besticht Frau Potente mit recht sauberem Englisch, was nicht besonders viele deutsche Darsteller von sich behaupten dürfen. Matt Damon spielt sich zielsicher ins Finale - obwohl Clive Owen ihm haarscharf auf den Fersen ist.



 

Wertung:

(gut)

 
 
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