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The Illusionist

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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Blu-ray-Daten:

Review Datum: 19.01.2009
Verleihfenster: 02.12.2008
Im Handel ab: 05.1.2009
   
Deutscher Titel: The Illusionist
Originaltitel: The Illusionist
Land / Jahr: USA 2006
Genre: Drama
   
Regie:  Neil Burger
Darsteller:  Edward Norton , Paul Giamitti , Jessica Biel
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen
Tonformat: Deutsch (DTS-HD 5.1 Master Audio), Englisch (DTS-HD 5.1 Master Audio)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Elite Blu-ray-Case (blau)
Kapitel: 17
Laufzeit: 109 Minuten
TV Norm: 1080p VC-1
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code B
Disk Typ: Blu-ray 25 / Single Layer
Anbieter: Ascot Elite Home Enternainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Wien um 1900: Mit seinen fantastischen Vorstellungen macht sich der Illusionist Eisenheim zur lebenden Legende. Auf der Höhe seiner Kunst beschwört er den Geist der gerade ermordeten Herzogin Sophie. Doch bevor die Erscheinung den Namen ihres Mörders nennen kann, wird Eisenheim von Inspektor Uhl verhaftet. Was niemand ahnt: Die Herzogin war zwar die Verlobte von Kronprinz Leopold, aber auch die heimliche Liebe des Magiers. Wurde sie das Opfer des Machtkampfes zwischen dem Thronfolger und dem rätselhaften Meister der Täuschung? Nichts ist wie es scheint, die Grenzen zwischen Magie und Wirklichkeit verschwimmen ...

    
Blu-ray-Review:
       
Besonderheiten:

Als Bonusmaterial bietet sich zunächst der Audiokommentar an, welcher sich im Menü für die Einstellungen befindet und dort anwählbar ist. Des Weiteren gibt es jedoch auch noch Features unter "Bonus" zu entdecken. So gibt es zunächst ein immerhin fast vier Minuten langes Feature über die "Hintergründe" des Films, welches jedoch oberflächlich wirkt und immer den Anschein von Werbung macht. Als nächstes folgt dann ein Feature über die Rolle von Jessica Biel, das es auf gerade mal eineinhalb Minuten bringt und somit ebenfalls oberflächlich bleibt und zudem sogar einiges bereits im ersten Feature erzählt wurde. Wer wenigstens ein klein wenig mehr erfahren möchte, der sollte einen Blick in die "Interviews" werfen. Hier kommt fast jeder zu Wort, Regisseur, Darsteller, Kameramann, ja sogar der Magieberater durfte sich äußern.

Dass das zehnminütige Behind-the-Scenes Feature dann auch keine großen Geheimnisse mehr enthüllt und zudem noch unkommentiert ist, dürfte niemanden mehr überraschen. Zum Abschluss gibt´s dann nur noch den original Kinotrailer.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Der Film startet nach der Logo-Einblendung sofort. Demnach stammt unser erster Eindruck vom Pop-Up-Menü. Und dieses ist, nun ja, nicht gerade beeindruckend. Denn bei Druck auf die entsprechende Taste machen sich vier einfache Buttons im Bild breit. Sobald wir etwas auswählen , wird eine entsprechende Tafel, welche aussieht wie ein großgezogener Button, in der Bildmitte eingeblendet und zeigt entsprechend weitere Auswahlpunkte. Dies ist nicht gerade ansehnlich. Zudem kommen noch Fehler, welche die Bedienbarkeit erschweren. So ist das Pop-Up-Menü als Vierer-Block aufgezogen. Möchten wir zum rechen Auswahlpunkt drücken wir die Taste um nach rechts zu "springen" und voila, das Menü verschwindet.

Gleiches Menübild finden wir im Top-Menü. Hier wurde das ganze jedoch noch mit einem Stillframe unterlegt, welcher äußerst langweilig aussieht. Immerhin verschwindet hier das Menü nicht, wenn man nach rechts drückt, es passiert allerdings auch nichts anderes. Insgesamt also kein sehr ansprechendes Bild.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Bereits zu Beginn des Films zeigt sich ein Problem der Kompression, so verlaufen Farbübergänge selten ganz glatt und es kommt zu leichter Flächenbildung. Diese fällt besonders beim Vorspann und den Rückblende-Sequenzen auf, da hier die Farben sehr ähnlich gehalten worden sind und immer wieder Verläufe genutzt wurden. Jedoch können diese Probleme auch im späteren Verlauf in nahezu homogenen Flächen immer wieder wahrgenommen werden. Das Bildmaster selbst ist aber in einem recht soliden Zustand, Defekte und Verunreinigungen fielen uns während der Laufzeit nicht auf. Der Kontrast lässt schwarz jedoch häufig leicht blass wirken, was im Gegensatz zur restlichen Farbgebung steht. Zwar wird diese die meiste Zeit über durch jeweils eine Farbe, z.B. gelblich-braun, dominiert, jedoch wirken die Farben an sich nahezu durchgängig kräftig. Lediglich im späteren Verlauf beginnen die Farben kühler zu wirken, besonders in den Außensequenzen fällt dieses auf, jedoch dominiert weiterhin eine Farbe, entweder das bekannte gelb oder ein nahezu nur im Hauch bemerkter Grünstich, der besonders den magischen Einlagen einen mysteriösen Touch gibt.

Das wirkliche Problem ist jedoch die Schärfe. Sie befindet sich nahezu durchgängig nur auf einem durchschnittlichen Niveau und hinterlässt häufig einen leicht weichen Eindruck. Selbst wenn wir Details im Bild erkennen, möchte man meinen, dass diese nur in seltenen Sequenzen wirklich scharf gezeichnet werden. Ein wirkliches HD-Erlebnis möchte sich hier nur selten bis gar nicht einstellen. Insgesamt also kein besonders beeindruckendes Bild. Gerade bei dem in Räumen teilweise recht düster anmutenden Setting hätten wir etwas mehr erwartet, eine höhere Datenrate und eine bessere Schärfe.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Beide Tonspuren liegen im hochauflösenden DTS-HD Master Audio Format vor. Dies schafft in der Regel eine solide Grundlage und die Zeiten, in denen die Originaltonspur sehr anders klingt als die deutsche Synchronisation sind eigentlich auch schon länger her. Doch nicht bei "The Illusionist". Während der Ton im Original sehr stimmig klingt und auch noch die Umgebungsgeräusche nuanciert und klar sind, kommt der deutsche Ton deutlich schlechter weg.

So klingt der deutsche Ton zunächst einmal deutlich lauter. Die Stimmen wirken häufig deplatziert und leicht hallig. Auch die anderen Bestandteile des Tones sind deutlich lauter und gewinnen dadurch nicht wirklich an Qualität. Zwar können wir alle Geräusche noch den Richtungen zuordnen, jedoch klingen dort ebenfalls alle Klänge unwirklich. Dies rührt hauptsächlich daher, dass vieles einfach nur dumpf und steif klingt. Insgesamt kein wirklich guter Ton

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Independent-Labels müssen sich immer gegenüber den Majors der Branche beweisen. So auch die Geschichte um den Illusionisten Eisenheim. Leider ist hier das Ergebnis wirklich nicht als gut zu bezeichnen und stellt wirklich keine Glanzleistung im Blu-ray-Bereich dar. Der Titel scheint das Problem zu haben, sich immer mit "The Prestige" messen zu müssen, schon damals bei den Oscars kam der Film mit Bale und Jackmann deutlich besser weg. Schade, dass es auf BD ebenfalls nicht anders ist. Wer ein zweites "The Prestige" erwartet, sollte lieber die Finger von Disc und Film lassen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

THE ILLUSIONIST (2006) benötigte nun fast drei Jahre, um endlich auch das Licht der Welt in Deutschland erblicken zu dürfen. Dass sich kein Verleiher für den eigentlich gar nicht mal so schlechten Film von Regisseur Neil Burger gefunden hat, ist erstaunlich, zumal Darsteller wie Edward Norton, Paul Giamatti und Jessica Biel immer für gute Verkaufszahlen sorgten. Vielmehr dürft[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 06/10 lesen>>

 
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