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Der unglaubliche Hulk

Ungeschnittene US-Kinoversion

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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Blu-ray-Daten:

Review Datum: 25.11.2008
Im Handel ab: 26.11.2008
   
Deutscher Titel: Der unglaubliche Hulk
Originaltitel: The Incredible Hulk
Land / Jahr: USA 2008
   
Regie:  Louis Leterrier
Darsteller:  Edward Norton , Liv Tyler , Tim Roth , William Hurt
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen
Tonformat: Deutsch (DTS-HD 5.1 Master Audio), Englisch (DTS-HD 5.1 Master Audio), Kommentar (DTS 2.0)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Seastone Clone (blau)
Kapitel: 15
Laufzeit: 113 Minuten
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 0
Disk Typ: Blu-ray 50 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Fünf Jahre sind vergangen, seit der Wissenschaftler Dr. Bruce Banner bei einem medizinischen Experiment des skrupellosen Generals Thaddeus "Thunderbolt" Ross verstrahlt wurde. Die Behandlung hat eine schreckliche Veränderung bei Banner bewirkt: Jedes Mal, wenn er in Wut gerät, verwandelt er sich in den Hulk, ein riesiges grünes Monster mit unbändiger Kraft. In seinem Versteck in Brasilien forscht Banner nach einem Gegenmittel – doch als die Heilung endlich zum Greifen nah scheint, tritt ein neuer Gegenspieler auf den Plan: In Absprache mit General Ross hat sich der Elitesoldat Emil Blonsky einem ähnlichen Experiment unterworfen wie Banner – und ist zu der unbezähmbaren Bestie Abomination mutiert. Um das Monster aufzuhalten, muss Bruce Banner lernen, das Monster in seinem Inneren zu akzeptieren und die Macht des Hulk für das Gute einzusetzen. Im von Abomination verwüsteten Manhattan kommt es schließlich zur alles entscheidenden Schlacht der Giganten...

    
Blu-ray-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind facettenreich und entsprechen den Features der US-Fassung von Universal Pictures. Neben einem Audiokommentar mit dem Regisseur und Tim Roth gibt es auch noch einen Bild-in-Bild-Kommentar, der ungefähr während ein Drittel des Films kurze Drehaufnahmen usw. zeigt. Des Weiteren gibt es einen alternativen Anfang, der in hochskaliertem SD vorliegt. Der verheißungsvolle "Scene Explorer" entpuppt sich als Szenenvergleich mit Storyboards und Animatics und dauert gute acht Minuten. Hier kann man zwischen mehreren Kamerawinkeln umschalten. Dieses Feature entstammt der US-Disc von Universal, das aber dort als bekanntes "U-Control"-Feature präsentiert wird.

Hier kann man sich eine Szene mit ihren verschiedenen Entwicklungsstadien ansehen. Das Making Of dauert knapp 30 Minuten und zeigt die Entstehung des Films in Form von Drehaufnahmen und Interviewausschnitten. Der Zuschauer erhält einen zufrieden stellen Eindruck in den Entstehungsprozess, wobei insgesamt ein recht werbelastiger Charakter zu spüren ist. Sehenswert sind die zahlreichen entfernten Szenen, von denen es über 20 zu bestaunen gibt. Ähnlichen PR-Charakter wie das Making Of versprüht auch die zehnminütige Featurette über "Die Entstehung des Hulk". Das Gegenstück zu Hulks Gegner "Abdomination" gibt es ebenfalls zu begutachten. "Die Anatomie eines Wutausbruchs" besteht aus drei Szenen, in denen sich Banner in den Hulk verwandelt. Man erhält hier einen Einblick in die Entstehung dieser Szenen in Form von drei zehn Minuten langen Making Ofs. Wer Vergleiche zwischen den Comicvorlagen und dem Film ziehen möchte, kann dies in der sechsminütigen Featurette "Vom Comic zum Film" tun.
Schließlich gibt es noch BD-Live-Funktionen, wobei diese wie erwartet wenig spektakulär ausfallen.

Der Mix ist gelungen, wenngleich viele Features etwas zu werbelastige Aussagen beinhalten. Dank Bild-in-Bild-Spur und einigen netten Dokus sowie den zahlreichen Deleted Scenes, bekommt der Käufer aber ein gelungenes Rundumpaket präsentiert.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Wie schon bei "Iron Man" benötigt auch diese Concorde-Blu-ray einige Zeit, bis sie vom Player eingelesen und geladen wurde - BD-Live und Co. beanspruchen aufgrund ihrer zahlreichen Programmiercodes einiges an Einlesezeit.
Der Film startet direkt und offeriert zunächst nur das optisch einfach gehaltene Pop-Up-Menü. Das Hauptmenü, das stilistisch angepasste Filmausschnitte zeigt, wird erst sichtbar, wenn man die Extras begutachtet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Auch mit "Der unglaubliche Hulk" beweist Concorde erneut, dass man sich als deutsches Label nicht vor der großen Konkurrenz verstecken braucht und man in der Lage ist, erstklassige Blu-rays zu veröffentlichen. Qualitativ spielt diese Disc in der obersten Liga mit und liefert ein Bild ab, das kaum Mängel aufweist, die nicht beim dezenten Einsatz von Stilmitteln zu suchen wären. Während vor allem das Intro stilistische Züge zeigt, präsentiert sich der Rest mit einer fast durchweg hohen Schärfe, die sehr viele Details offeriert. So zeigt beispielsweise der Flug über die Häuser in der Anfangsszene zahlreiche Feinheiten, die bereits pures HD-Feeling vermitteln. Die Szenen, in denen das Niveau etwas abfällt und die Schärfe etwas verliert sind selten.

Doch auch die weiteren Bildparameter können überzeugen. So erfreut die natürliche und satte Farbwiedergabe, die anders als viele Hollywood-Blockbuster deutlich realistischer ausfällt. Dazu gesellt sich ein optimaler Kontrast, der helle Flächen nicht überstrahlen lässt und ein sattes Schwarz reproduziert. Nur selten tendiert das Schwarz eher in Richtung Grau. So zeigen auch dunkle Aufnahmen viele Einzelheiten. Insgesamt wirkt das Gesamtbild sehr frisch und satt und dank der hohen Schärfe sehr plastisch. Oft ist ein dezentes Filmkorn auszumachen, doch bleibt störendes Rauschen fern und auch wenn die Datenrate der VC-1-Kompression im Durchschnitt mit rund 20 Mbps deutlich niedriger ausfällt als ein Großteil aktueller Konkurrenz, die gerne einmal Raten von über 30 Mbps mit AVC erreicht, so tut das dem Ergebnis keinen Abbruch, denn Artefakte sucht man vergebens.

     
Wertung:
   (sehr gut)
   
Tontest:

Beim Ton zeigt Concorde wie man es richtig macht. Sowohl die deutsche Synchronisation, als auch der englische Originalton liegen in DTS-HD Master Audio vor. Das schaffen leider weder Paramount, noch Warner, umso erfreulicher, dass viele deutsche Label auf das unkomprimierte Format setzen. "Der unglaubliche Hulk" nutzt die Möglichkeiten gekonnt aus und präsentiert sich mit einer idealen Dynamik, die ein ideales Maß an Heimkino-Tauglichkeit erreicht, ohne dabei einen störenden Eindruck der leisen und lauten Passagen zu hinterlassen.

Nur selten verstummen die Surroundlautsprecher und selbst dann sorgt die gut abgemischte Front für genügend Weite im Raum und der Musikscore von Craig Armstrong ist wunderbar in das Geschehen eingebunden. Richtig begeistern können die gut inszenierten Actionszenen, die ein tolles Surroundgefühl aufkommen lassen. Split-Surroundeffekte und Umgebungsgeräusche schaffen eine prägnante Räumlichkeit, die entsprechend durch satten, aber nicht zu dominanten Bass begleitet werden. Das manuelle Hinzuschalten ggf. vorhandener Back-Center sorgt für einen weiteren Anstieg des Surroundfelds.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Mit "Der unglaubliche Hulk" versucht Hollywood erneut den TV- und Comicklassiker als Kinofilm aufleben zu lassen und das mit ähnlich mäßigem Erfolg wie schon der erste Teil. Filmisch gefällt die Fortsetzung etwas besser und aus Sicht des Popcornkinos dürfte auch genug Potenzial für eine weitere Fortsetzung irgendeiner Art sein.
Die Blu-ray leistet sich hingegen keine Ausrutscher und kommt mit einer zeitgemäßen Technik daher, die Heimkinofreaks ein Lachen ins Gesicht zaubern dürfte. Die informativen Extras runden das Gesamtpaket gekonnt ab und machen das günstig zu erstehende "grüne" Vergnügen zum klaren Kauftipp.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Ang Lees HULK (2003) spaltete damals die Filmgemeinde entzwei. Die einen waren begeistert von der Comic-artigen Inszenierung, die anderen konnten mit dieser neuartigen Optik überhaupt nichts anfangen. Dennoch erhielt der Film genug Resonanz um eine Fortsetzung in die Startlöcher zu bringen, was angesichts des Comic-Adaptionen-Booms nur wenig verwundert. An die Verfilmung ließ man dieses Mal[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 09/10 lesen>>

 
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