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Wie ein wilder Stier

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
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Blu-ray-Daten:

Review Datum: 20.03.2009
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 20.02.2009
   
Deutscher Titel: Wie ein wilder Stier
Originaltitel: Raging Bull
Land / Jahr: USA 1980
Genre: Drama
   
Regie:  Martin Scorsese
Darsteller:  Robert De Niro , Cathy Moriarty , Joe Pesci
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1 Master Audio), Italienisch (DTS 5.1), Spanisch (DTS 5.1), Ungarisch (Dolby Digital 5.1), Polnisch (Dolby Digital 5.1), Tschechisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Holländisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Japanisch, Estnisch, Bulgarisch, Kroatisch, Slowenisch, Griechisch, Hebräisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Seastone Case (blau)
Kapitel: 36
Laufzeit: 129 Minuten
TV Norm: 1080p MPEG-4 AVC
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code B
Disk Typ: Blu-ray 50 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

"Wie ein wilder Stier" ist die meisterhafte, in Schwarzweiß gedrehte filmische Biografie des Boxers Jake La Motta. In einer eindringlichen psychologischen Studie zeigt Regisseur Martin Scorsese den Aufstieg und Fall des Weltmeisters. Der aus bescheidenen Verhältnissen in "Little Italy" stammende La Motta gewinnt die Weltmeisterschaft im Mittelgewicht. Doch der Boxer verkraftet den Ruhm nicht, und sein trauriger Abstieg beginnt. Seine Gewalttätigkeit, die ihm im Ring zum Sieg verhalf, beginnt sein Leben außerhalb der Boxarenen zu zerstören...

    
Blu-ray-Review:
       
Besonderheiten:

Eine herbe Enttäuschung, gerade in der heutigen Zeit, stellt die Abwesenheit von Untertiteln beim Großteil des Bonusmaterials dar. Selbst wenn wir in den Einstellungen der BD explizit deutsche Untertitel wählen, zeigt sich nichts.

Davon abgesehen ist das Bonusmaterial recht Umfangreich und bietet, da es zum Großteil Jahre später produziert wurde, einen distanzierteren Blick auf die Dreharbeiten. Zunächst stoßen wir jedoch auf drei Audiokommentare. Der erste gesprochen von Scorsese und Cutterin Schoonmaker, der zweite von Cast & Crew und der dritte von den Autoren. Wem dies noch nicht genug ist, stößt als nächstes auf die vierteilige Dokumentation "Raging Bull", welche sich um ein breites Themenspektrum kümmern.

Das Making Of "Der Bulle aus der Bronx" stellt kein Making Of im eigentlichen Sinne dar. Hier kommen zum einen der echte La Motta sowie viele Kritiker zu Wort, welche eine Menge Lob loslassen. So werden im Halbstünder im Gegensatz zur "Raging Bull"-Doku nur recht wenige Hintergrundinformationen Preis gegeben, dafür aber einige Details aus der Zeit der Erscheinung, z.B. wie der Film damals von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde. Etwas Besonderes an diesem Feature: Es verfügt als einziges über deutsche Untertitel. "De Niro gegen LaMotta" stellt eine Sequenz dar, die den gleichen Kampf zeigen, einmal mit De Niro und einmal mit LaMotta. Und kurz vor Schluss können wir uns noch einmal Teile des echten Kampfes von LaMotta ansehen, in dem er seinen Titel verteidigt, auch dieses kurze Feature wurde mit Untertiteln ausgestattet.
Mit dem Kinotrailer wird die Riege des Bonusmaterials beendet.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Fox zeigt im Hauptmenü eine Sequenz von Filmausschnitten, über welches das Pop-Up Menü gelegt wurde. Wie üblich bei Fox ist die Navigation etwas umständlich, da immer nur ein Menüpunkt zurzeit bei den Unetrmenüs angezeigt wird. Dies heißt ordentlich durch die Punkte klicken, wenn man zu einem bestimmten Kapitel springen oder eine spezielle Doku im Bonusmaterial aufrufen will. Gleiches gilt natürlich für die Audio- und Untertiteleinstellungen. Bei einem Pop-Up Menü ist dies auch durchaus sinnvoll, im Title-Menü ist jedoch nicht weiter dramatisch wenn Bildteile durch eine größere Auswahltafel verdeckt werden, um eine schnellere Navigation zu ermöglichen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Im Lauf der Jahre haben sich im Bildmaster einige Defekte und auch Verunreinigungen breit gemacht. Diese stören zwar das Sehvergnügen ein wenig, zeigen aber auch deutlich, dass auch Klassiker von den Zeichen der Zeit nicht verschont bleiben. Dafür ist, nach leichten Schwierigkeiten zu Beginn des Titels, ein guter Bildstand und dadurch ein ruhiger Transfer gelungen, welcher auch durch das Filmgrain nicht an Ruhe verliert. Das Filmgrain selbst ist recht wechselhaft, so trägt es mal mehr mal weniger dick auf.

Da der Film über die meiste Zeit in Schwarz-Weiß präsentiert wird, lediglich einige "Home-Video"-Sequenzen präsentieren sich in Farbe, legen wir unser Hauptaugenmerk auf den Kontrast. Dieser zeigt sich, wie zu seiner Zeit auf DVD, als äußerst gelungen. So erkennen wir eine äußerst feine Abstufung in den Grauwerten, welche ein detailreiches Bild ermöglichen. Dies kombiniert sich mit einer guten Schärfe, welche aber wie so oft bei älteren Titeln nicht durchweg überzeugen kann. Dies lässt sich aber darauf zurückführen, dass diese Sequenzen vermutlich bereits in der Produktion keinen optimalen Schärfegrad hatten.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der deutsche Ton liegt in DTS 5.1 vor, eine Tatsache, die nicht weiter überrascht, auch der 1957er Streifen "Der Tag an dem die Erde still stand" bekam einen Upmix auf 5.1 spendiert. Doch muss hierbei nicht zwangsläufig ein gutes Ergebnis herauskommen.

So liegt der deutsche Ton nur in den seltensten Fällen harmonisch. Die Stimmen sind oftmals zu leise und zu dumpf. Die Effekte kommen teilweise zu laut daher. Der Rear-Bereich wird zwar zaghaft genutzt, darüber hinaus beschränkt sich der Upmix jedoch hinsichtlich der Effekte über weite Teile auf die Front. Schaltet man kurz zur Original-Tonspur um, die, wie bei Fox üblich, im DTS-HD Master Audio vorliegt, dann könnten einem im Vergleich fast die Tränen kommen. Hier klingt der Ton über weite Strecken äußerst klar, und auch der Mix stellt sich etwas breiter dar. Insgesamt kein herausragendes Ergebnis.

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

1980 erschien dieser Klassiker und seitdem hat sich viel in der Technik getan. Seinerzeit rechnete noch niemand mit hochauflösenden Material und Heimkinosystemen. Immer wieder haben wir inzwischen schon gesehen, dass gerade diese Klassiker auf Blu-ray eine besonders gute Figur machen. "Wie ein wilder Stier" bildet hier nicht unbedingt eine Ausnahme, so wird das alte Material zumindest beim Bild fast bestmöglich wiedergegeben. Beim Ton sieht es da jedoch anders aus. Und auch beim Bonusmaterial gehören gerade im HD-Zeitalter alle Features untertitelt.

Insgesamt also eine durchwachsene Leistung.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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