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Paycheck

Special Collector´s Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 21.05.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 18.05.2004
   
Deutscher Titel: Paycheck - Die Abrechnung
Originaltitel: Paycheck
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Action
   
Regie:  John Woo
Darsteller:  Ben Affleck , Uma Thurman , Aaron Eckhart , Michael C. Hall , Emily Holmes , Krista Allen , John Cassini , Fulvio Cecere , Joe Coyle , Richard Cummins , Aaron Douglas , Colm Feore , Peter Friedman , Paul Giamatti , Michelle Harrison
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Englisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: Zettelchen mit Kapitelauswahl
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 22
Laufzeit: 119 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern PG-13
Regional Code: Code 1
Layerwechsel bei: 77:45
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Michael Jennings ist ein intelligenter Mann. Für Firmen nimmt er Konkurrenz-Produkte auseinander, sodass diese das Produkt nachbauen und gegebenenfalls sogar vor der Konkurrenz auf den Markt bringen können. Nachdem er einen Auftrag beendet hat, wird ihm die Erinnerung an den Zeitraum des Auftrags aus dem Gedächtnis gelöscht und er erhält einen dicken Scheck.

Doch nach seinem neuesten Auftrag, den er für seinen alten Freund James Rethrick ausgeführt hat, scheint nicht alles nach Plan zu laufen - die Bank verweigert die Auszahlung seines Schecks, das FBI ist hinter ihm her und darüber hinaus versuchen Unbekannte, ihn zu töten. Nur sein komplexes Denkvermögen kann ihn retten...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit John Woo
- Audiokommentar mit Drehbuchautor Dean Georgaris: Beide Kommentare wurden nicht in Englisch untertitelt. Daher fällt das Zuhören bei John Woos Kommentar ein wenig schwer - spricht Woo doch einerseits mit Akzent und ist anderersets teilweise etwas schwer zu verstehen.
- Paycheck: Designing The Future: Hier findet man den typischen Mix aus Interviews, Aufnahmen vom Set und Ausschnitten aus dem Film. Obwohl einige Teile der knapp 18-minütigen Featurette doch eher in Richtung Promotion gehen, fällt der Gesamteindruck am Ende doch besser aus als bei den meisten anderen Featurettes dieser Art. Neben einem bisschen Selbstbeweihräucherung gibt es nämlich durchaus einige interessante Eindrücke von der Entstehung des Filmes mitzunehmen.
- Temping Fate: The Stunts of Paycheck: Knapp 17 Minuten dauert diese Featurette, die sich dem Titel folgend mit den Stunt-Szenen des Filmes beschäftigt. Auch hier bewundern sich Cast & Crew eine Zeit lang gegenseitig, geben aber doch einen nicht uninteressanten Einblick in die Entstehung der Stunts, die sicherlich die Highlights von "Paycheck" darstellen.
- Deleted und Extended Scenes: Die sechs neuen bzw. erweiterten Szenen wurden nicht für die DVD nachbearbeitet und liegen daher nur in durchschnittlicher Qualität vor. Die Gesamtlauflänge beträgt etwa zehn Minuten.
- Alternatives Ende mit einer Laufzeit von etwa zwei Minuten

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Dankenswerterweise lässt uns Paramount nach dem Einlegen die Wahl zwischen dem Hauptmenü und Preview-Trailern zu anderen Paramount-Titeln, die bei anderen Firmen zumeist zwangsweise vor dem Hauptmenü abgespielt werden. Das Menü selbst fällt dann für Paramount typisch aus. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass zwar das Hauptmenü sehr ansprechend animiert und mit Ton unterlegt worden ist, der Rest des Menüs jedoch in Standbild-Form dahin vegetiert. Dies betrifft auch die Kapitelanwahl, die bei Paramount nur in seltensten Fällen durch Animation geadelt wird.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Wie man es von Paramount erwarten konnte, bietet "Paycheck" einen überdurchschnittlich guten Transfer. Die Detailzeichnung und Bildschärfe liegen auf gutem bis sehr gutem Niveau. Das Bild wirkt nicht zu weich, aber auch nicht "überscharf". So lässt sich so gut wie kein Edge Enhancement attestieren, was zumeist die Folge digitaler Nachschärfversuche ist. Offenbar haben sich die Technikner hier um Zurückhaltung bemüht. Feine Details werden in der Regel recht schön wiedergegeben. Jedoch fallen bei schnellen Bewegungen im Bild leichte Unruhen bzw. leichte Bewegungsunschärfen auf.

Auch die Farbwiedergabe gehört zu den Highlights des Bildes. Aufgrund von Farbfiltern als Stilmittel wirken die Farben des Öfteren etwas blass und hell, nichtsdestotrotz wirkt die Farbgestaltung sehr natürlich. Andere Szenen wiederum erfreuen mit herrlichen, satten Farbtönen.

Die kleineren Mängel des Transfers - die ihn auch die Höchstnote kosten - beziehen sich auf das Rauschverhalten sowie auf den Kontrast. Zwar wirkt das Bild stellenweise absolut rauschfrei und klar, dann lassen sich auch Szenen feststellen, in denen es im Hintergrund leicht grießelt und rauscht. Auch der Kontrast liefert tendenziell ein sehr gutes Ergebnis ab - doch neigen helle, weiße Fläche des Öfteren zum - wieder nur leichten - Überstrahlen.

Am Ende schwankt der Transfer zwischen den Noten "Gut" und "Gut bis Sehr gut". Wir haben uns letztendlich doch für die schlechtere der beiden Noten entschieden, da ein so neuer Film im Grunde etwas besser aussehen muss als es "Paycheck" tut...

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Ähnlich wie beim Bild, verhält es sich auch beim Ton. Das will heißen, dass das Ergebnis zwar sehr ansprechend, aber am Ende doch nicht referenzverdächtig ist. Es gibt dabei nicht direkt Kritikpunkte, an denen man Mängel des Soundtracks festmachen könnte. Es ist vielmehr so, dass der Soundtrack einfach nicht "sehr gut" klingt, sondern eben nur gut bis sehr gut. Am ehesten könnte man vielleicht sagen, dass der letzte Biss fehlt. Zwar bietet der Dolby Digital 5.1-Track durchaus eine räumliche Kulisse. Auch die Rückkanäle kommen sehr oft, um nicht zu sagen: ständig, zum Einsatz - insgesamt erreicht der Soundtrack aber auch in den Actionszenen nie wirklich sehr gute Werte. Insgesamt hat der Ton für unseren Geschmack zu wenig zielgerichtete Surroundeffekte zu bieten. Abseits der Action- und Kampfszenen werden vor allem Umgebungsgeräusche und der Score über die hinteren Lautsprecher abgebildet. Auch der Basskanal leistet im Grunde recht gute Arbeit, könnte aber auch eine Spur druckvoller sein.

Insgesamt hört sich diese Kritik schlimmer an als das Ergebnis faktisch ist. Für einen netten Actionabend kann man "Paycheck" mit Sicherheit heranziehen - um anderen Leuten aber die Fähigkeiten seiner Anlage vorzuführen, wählt man lieber eine andere DVD aus...

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Paycheck - die DVD" liefert ein insgesamt gutes und für Paramount typisches Ergebnis ab. Technisch gibt es fast keinen Kritikpunkt und auch die Extras können zufrieden stellen. Es ist anzunehmen, dass die deutsche DVD, die am 9. Juni erscheinen wird, mit dieser Code 1-DVD identisch sein wird.

"Paycheck - der Film" hingegen stellt eine zwielichtige Sache dar. Für jeden durchschnittlichen Regisseur, der frisch von der Akademie kommt, wäre dies ein solider und mit Sicherheit guter Anfang. Für einen John Woo, der Meisterwerke wie "Bullet In The Head" und "The Killer" erschaffen hat, stellt "Paycheck" freilich einen tiefen Abstieg dar, der nicht erst vor kurzem begonnen hat. Zwar mögen die Actionszenen durchweg gut choreographiert sein, aber "Paycheck" ist allerhöchstens ein "kastrierter" John Woo-Film...

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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