Newsletter   RSS-Newsfeed   Wap, I-Mode & PDA   Gewinnspiel  Impressum  Werbung  Online Hilfe  114 Leser online

Home
Startseite
 
DVD
News
Artikel
Reviews
Filmkritiken
DVD Special

Preisvergleich

 
Games
News+Reviews
 
Heimkino
Heimkinos
FAQ & Tipps
  
Community
Newsletter
Gewinnspiel
Flohmarkt
Surflinks
 
Redaktion
Impressum
Werbung
 
     
Rubrik: Allgemein 
Was ist Premiere bzw. Pay-TV und Pay-per-View?
von Stefan Paulmayer
  

Seit mehr als 10 Jahren gibt es nun schon den Pay-TV-Anbieter Premiere. Das heutige Angebot von Premiere stellt im Grunde eine Kombination aus dem alten analogen Premiere-Programm und dem ersten deutschen digitalen Fernsehkanal "DF1" von Leo Kirch dar. Der deutsche Markt erwies sich in den später 1990er Jahren als zu klein für zwei Pay-TV-Anbieter, weshalb die beiden Kanäle sich zusammenschlossen und zuerst unter dem Namen "Premiere World" neu gestartet sind. Seit dem Frühjahr 2003 sendet Premiere nur mehr in digitaler Form und hat das analoge Angebot komplett eingestellt.

Für den Empfang von Premiere benötigt man entweder einen digitalen Satelliten-Receiver oder eine DVB-Set Top-Box (soweit Premiere im jeweiligen Kabelnetz verbreitet wird). Wichtig ist dabei, dass die Geräte das von Premiere verwendete Verschlüsselungssystem "Nagravision" verstehen. Anfangs konnte nur die von der Kirch-Gruppe entwickelte "D-Box" Premiere digital empfangen, mittlerweile gibt es aber eine breite Auswahl an Premiere-fähigen Receivern, die oftmals auch noch Steckplätze für andere Pay-TV-Sender bieten.

Hat man diese technischen Hürden überwunden, muss man bei Premiere ein so genanntes "Abo" für eines der von Premiere angebotenen Pakete abschließen. Das Angebot reicht dabei vom Start-Paket für knapp 10 EUR/ Monat bis hin zum Komplett-Paket für 41 EUR im Monat. Je nach Paket stehen dem User dann mehr oder weniger Kanäle zur Auswahl. Von Sport- über Serien- und Film- bis hin zu Dokumentationskanälen deckt Premiere dabei sämtliche Interessen ab.

Außerdem stehen noch die "Premiere direkt"-Kanäle zur Auswahl, die im Rahmen von Pay-per-View neueste Spielfilme anbieten. Dies ist wie eine Art "digitale Videothek" zu verstehen – verschiedene Filme stehen zur Auswahl und werden etwa im Halb-Stunden-Takt gespielt. Der User kann nun eine ihm genehme Anfangszeit wählen und zahlt dann nur für den einen Film, den er gewählt eine einmalige Gebühr. Die Filme der "direkt"-Kanäle laufen viel früher als im normalen Premiere-Programm und starten zumeist mit dem Video- bzw. DVD-Start. Bald wird Premiere über Pay-per-View auch Hardcore-Pornofilme anbieten können – die Genehmigung von den Medienbehörden hat Premiere jedenfalls schon erhalten.

Kritisch angemerkt werden muss hier aber auch, dass das komplette Premiere-Paket heute wesentlich teurer ist als es einmal war. Das hat auch dazu geführt, dass Premiere immer wieder Kunden verliert, die über die hohen Gebühren verärgert sind. Auch im Bereich des Kundenservice hört man von Abonnenten immer wieder Klagen.

Immer noch schreibt Premiere Verluste, wenngleich der neue Geschäftsführer, Georg Kofler, den Verlust von 300 Mio. EUR durch einen harten Sparkurs auf um die 15 Mio. EUR reduzieren konnte.

  
   

Zurück