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Rubrik: Troubleshooting 
Die Sicherung springt raus!
von Christian Bartsch
  

Für Sicherungen, die auslösen, obwohl augenscheinlich kein Grund vorliegt, gibt es mehrere Erklärungen, z.B. Leckströme. Leckströme oder auch Kriechströme sind Ströme, die fließen, obwohl sie nicht fließen sollen.

Leckströme tauchen an den verschiedensten Stellen in elektrischen Geräten auf und werden prinzipiell erst dann ein Problem, wenn der Strom zu hoch wird. Dann kann es sein, dass Fi-Schutzschalter plötzlich die Stromzufuhr unterbrechen, obwohl das Gerät bisher einwandfrei funktioniert hat.

Leckströme entstehen prinzipiell z.B. in jedem Trafo, der mit Kupferwicklungen arbeitet. Da jeder Isolator (in diesem Fall Lack) nur einen endlichen Isolationswiderstand hat, fließt hier ein Strom, wenngleich meist im Milli-Ampere Bereich.

Doch auch der Zahn der Zeit kann Geräten zusetzen. Große Mengen an Staub in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit, Fettablagerungen auf der Platine durch Fingerabdrücke oder gar Nikotin aus der Raumluft führen ebenfalls zu Leckströmen, die sich irgendwann zu einem Wert akkumulieren, der den Sicherungsautomaten zum Auslösen bringt.

Nicht ganz unerheblich für Sicherungsautomaten ist im übrigen auch der Einschaltstrom. Das Problem tritt meist auf, wenn eine ganze Anlage über eine Steckerleiste mit Schalter angeschlossen wird. Schaltet man den Schalter ein, löst die Sicherung aus. Das Problem das hierbei vorhanden ist, ist eine zu große Last. Diese entsteht, obwohl die Geräte möglicherweise gar nicht eingeschaltet sind. Der Grund dafür sind die in heutigen Geräten gern verbauten Soft-Taster, so dass nur eine Taste gedrückt werden muss, um das Gerät einzuschalten. Dieses befindet sich dann allerdings die ganze Zeit im Standby und frisst im übrigen dabei auch noch eine ganze Menge Strom. Wird nun der zentrale Schalter eineschaltet, so ziehen alle Gerät zur gleichen Zeit einen zusammen betrachtet recht hohen Einschaltstrom, die Trafos müsse quasi erst "vollaufen" bevor sie betriebsbereit sind. Um das Problem zu umgehen, reicht es meist, das Gerät mit dem größten Einschaltstrom von Hand einzustecken. Dies kann z.B. bei hochwertigen Gerät der Verstärker sein, der mit seinem Trafo einen nicht ganz unerheblichen Einschaltstrom generiert.

  
   

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