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Rubrik: Allgemein 
Was ist DVD?
von Stefan Paulmayer
  

Die DVD ist ein 1997 vorgestellter, digitaler Datenträger, der auf der CD basiert (und ihr in Form und Abmessung auch entspricht), jedoch den Vorteil eines wesentlich größeren Datenspeichers bietet.

DVD steht für "Digital Versatile Disc", was wörtlich übersetzt in etwa "digitale, vielseitige Scheibe" bedeutet. Zieht man die vielfältigen Möglichkeiten der DVD heran, so scheint diese Formulierung keineswegs übertrieben.
Die verschiedenen Formate von fertig bespielten DVDs umfassen "DVD-Video", "DVD-Audio" und "DVD-Rom". Beschreibbare DVDs gibt es bisher in mehreren Standards, die jeweils von verschiedenen Konzernen getragen werden – DVD-R, DVD+R, DVD-RW, DVD+RW. Erfreulicherweise sind mittlerweile Tendenzen erkennbar, einen einheitlichen Standard für beschreibbare DVD-Medien herbeizuführen.

Entgegen der langläufigen Meinung ist die DVD nicht als Nachfolger der Videokassette anzusehen, sondern vielmehr das Folgeprodukt der wenig erfolgreichen VCD (VideoCD)/ CD-I und natürlich vor allem der LaserDisc (LD), die sich trotz ihrer guten Qualität nie richtig durchsetzen konnte. Zwar bot die LaserDisc gegenüber Videokassette und VCD/ CD-I den wesentlichen Vorteil der besseren technischen Qualität, die teilweise sehr hohen Preise für Player und LaserDiscs selbst haben jedoch die Massendurchdringung der LD verhindert. Als eigentlicher Nachfolger der Videokassette ist vielmehr das vor kurzem vorgestellte D-VHS-Format, das wie die DVD 5.1-Ton und eine technisch hervorragende Qualität ermöglicht, an dieser Stelle aber nicht von näherem Interesse ist.

Mittlerweile – knapp fünf Jahre nach Ihrer Markteinführung – hat sich die DVD bereits zum beliebtesten Heimkino-Medium entwickelt. Im Jahr 2001 konnte die DVD zum ersten Mal das VHS-Format in den Umsatzahlen des Verkaufsmarktes überholen. Damit ist endgültig klar – die DVD wird sicher nicht das gleiche Schicksal wie CD-I, VCD oder LD erleiden...

Wie funktioniert DVD?

Grundlage der DVD-Technik ist die Nutzung des "roten Lasers". Dieser arbeitet mit einer kürzeren Wellenlänge und kann so die gegenüber der CD vielfach verfeinerten Strukturen der DVD auslesen. Verschiedene Ausführungen der DVD ermöglichen Speichervoluminas von 4,4 GB bis zu 15,9 GB.
Für die gute bis sehr gute Bildqualität einer DVD sorgt das "MPEG-2"-Komprimierungsverfahren, das eine sehr gute Bildqualität selbst bei relativ niedriger Datenübertragungsrate ermöglicht. Die vom DVD-Forum (Zusammenschluss aller Hard- und Software-Firmen) festgelegten Standards für eine "DVD-Video" sehen zumindest eine Dolby Digital-Tonspur zwingend vor. Optional können Hersteller jedoch auch DTS mit auf die DVD bannen.

Was kann DVD?

Als die DVD ihre Markteinführung erlebt hat, überschlugen sich die Hersteller und Software-Firmen in ihren Werbungen mit Superlativen. "Grandiose Bildqualität", "glasklarer Ton" und "umfangreiches Bonusmaterial" wurden als die großen Vorteile der DVD angepriesen. Zwar scheinen viele der Versprechungen in Anbetracht der realen Gegebenheiten etwas übertrieben, grundsätzlich stimmt der Grundtenor der Werbung. Die DVD bietet mit ihrer Auflösung von 720 x 576 Pixel (PAL) bzw. 720 x 480 Pixel (NTSC) jedenfalls ein Vielfaches der Auflösung von VHS.
Weiterer wesentlicher Vorteil der DVD für den Heimanwender ist sicherlich der digitale diskrete Mehrkanalton, egal ob Dolby Digital, DTS oder MPEG. Zwar bot bereits die LaserDisc diese Möglichkeit, mit der DVD hielten Dolby Digital und DTS aber endgültig Einzug in die Wohnzimmer und ließen das allseits beworbene "Heimkino" ein Stück mehr Realität werden.

Neben der bereits besprochenen guten technischen Qualität lohnt die DVD vor allem wegen der vielfältigen Möglichkeiten, die das Format offeriert.
Ob dies verschiedene Sprachfassungen aufgrund der acht theoretisch möglichen Tonspuren sind oder Zusatzfeatures wie zum Beispiel Audiokommentare, gelöschte Szenen, Games oder Making ofs – alles ist mit der DVD möglich. Der Filmfan kommt in den Genuss der Original-Tonfassung des Filmes, Interessierte können ihre Fremdsprachenkenntnisse durch Ansehen des Filmes in einer anderen Sprache aufbessern. Die theoretisch möglichen 32 Untertitel-Spuren ermöglichen es hörbehinderten Mitbürgern, den Film verfolgen zu können. Hörfilmversionen – von denen es allerdings noch keine große Auswahl gibt – wiederum geben Blinden die Chance, dem Filmgeschehen beizuwohnen.
Verschiedene Mastering-Techniken machen es möglich, verschiedene Schnittfassungen eines Filmes auf einer einzigen DVD präsentieren zu können. Interaktive und animierte Menüs sorgen dafür, dass DVD zum Erlebnis wird.


  
   

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