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Rubrik: Ton 
Was ist DTS?
von Stefan Paulmayer
  

DTS steht für "Digital Theater Systems" und ist ein Produkt der DTS AG (seit 2003 wird DTS auch an der Börse gehandelt). Die gängigsten DTS-Formate sind DTS 5.1 und DTS 6.1 ES (discrete), die mit fünf bis sieben diskreten Kanälen arbeiten.

Der theoretische Vorteil von DTS gegenüber Dolby Digital liegt in der höheren Datenrate. DTS findet man auf DVD entweder mit Datenraten von 1509 kbps oder 754,5 kbps vor. Dolby Digital wird zumeist in 384 oder 448 kbps codiert, sodass DTS eine wesentlich geringere Kompression aufweist. DTS selbst ist übrigens der Ansicht, dass es keinen hörbaren Unterschied macht, ob DTS mit 1509 oder 754,5 kbps codiert wird, weshalb so gut wie alle DTS-Tracks der heutigen nur noch mit 754,5 kbps codiert werden.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass in den USA oftmals DTS-Spuren nachbearbeitet werden, damit sie besser klingen. Dies stellt natürlich eine Verzerrung im Vergleich mit Dolby Digital dar, sodass die Aussage "Der DTS-Track von xy klingt wesentlich besser als die Dolby-Spur" nicht immer das Resultat der eigentlichen technischen Spezifikationen von DTS sein muss. Deutsche Klein-Label dagegen neigen dazu, in letzter Zeit praktisch alle Tonspuren - egal ob 2.0 oder 5.1 - durch DTS-Encoder zu "jagen", damit sie mit dem DTS-Logo auf dem Cover bessere Absatzzahlen errreichen. Besonders die auf 5.1 "aufgeblasenen" 2.0-Tonspuren sind aber mehr als nur entberhlich.

Der Frequenzbereich von DTS reicht von 20Hz bis 20kHz bei 20Bit, der Basskanal jedoch nur bis 80Hz.

  
   

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