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Rubrik: Allgemein 
Haben "Superbit"-DVDs Vorteile?
von Stefan Paulmayer
  

Im Grunde sollte man meinen, dass das Konzept hinter Superbit – Hauptaugenmerk auf Bild und Tonqualität – eigentlich selbstverständlich ist und nicht einer neuen "Erfindung" bedarf. Daher gibt es ja auch seit geraumer Zeit 2-DVD-Sets, die die Extras auf eine Bonus-DVD auslagern. Nun ist es aber so, dass Columbia seit Anbeginn des DVD-Zeitalters als "Bilddatenraten-Künstler" bekannt ist – Columbia hatte früher das Talent, selbst mit niedrigsten Bitraten ein fabelhaftes Bild zu kreieren. Wieso in der Vergangenheitsform gesprochen wird? – Nun, seit Einführung des Superbit-Formats kommt es immer öfter vor, dass Erstveröffentlichungen aus dem Hause Columbia einfach nicht mehr das Niveau von der Zeit vor Superbit haben. Beispiele gibt es massenhaft, als Auszug seien "Spider-Man", "xXx – Triple X" und "I Spy" genannt. Diese DVD waren von der Bildqualität weit von dem entfernt, was man von Columbia gewohnt war.

Da kommen wir auch schon zum nächsten Aspekt: Macht Columbia das absichtlich, um später die Superbits an den Mann und die Frau zu bringen? Selbstverständlich kann man das so nicht sagen, es ist jedoch auffallend, dass man teilweise unter allen möglichen Mitteln versucht hat, soviel wie möglich auf eine einzige DVD zu pressen. Wo andere Firmen längst auf eine zweite DVD ausweichen (zum Beispiel bei optionalen Vollbild-Versionen des Films), reduziert man bei Columbia lieber die Bilddatenrate, um alles auf eine DVD zu bekommen.

Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht – für den so genannten "Otto Normal Verbraucher" bieten auch die schlechteren Erstauflagen immer noch ein gutes Bild, für eine spezielle Käuferschicht wird aber die Superbit-Ausgabe aufgrund dieser Nachteile der Erstauflage sicherlich interessant.

Damit kommen wir auch schon zur alles entscheidenden Frage: Bringt Superbit tatsächlich eine bessere Bild- und Tonqualität? Die Antwort fällt leicht: In den meisten Fällen – ja. Denn selbst wenn ein Hauptkriterium für eine sehr gute Bildqualität immer noch im Mastertransfer liegt, trägt eine hohe Bilddatenrate immer noch einen gewissen Anteil an der Qualität. Unterschiede sind vor allem in der feinen Detailzeichnung auszumachen. Das Bild der meisten Superbit-DVDs erscheint (leicht) detailreicher als das der herkömmlichen Ausgabe.

Von daher bringt Superbit sehr wohl etwas – vor allem für Projektor-Besitzer und Besitzer von Fernsehern mit großer Bilddiagonale. Das "Problem" bzw. die "Augenauswischerei" besteht eben darin, dass man für dieses Ergebnis nicht hätte ein eigenes Format erfinden müssen. Zumal Columbia bei den Superbit-DVDs immer noch nicht die volle Speicherkapazität der DVD ausnutzt. Zwar liegt die Bilddatenrate in den meisten Fälle bei etwa 7 Mbit/ Sek., was an sich eine recht hohe Bilddatenrate ist, wenn dann jedoch immer noch 2 GB auf der DVD frei bleiben, stellt sich jedoch die Frage, wieso man die Datenrate nicht gleich noch weiter erhöht hat oder aber DTS in der erhöhten Datenrate anbietet.

  
   

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