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Rubrik: Bild 
Was ist der Overscan?
von Christian Bartsch
  

Wird das Bild eines Films auf Video transferiert, so muss beachtet werden, dass ein Fernseher später das Bild mit einem Overscan wiedergibt.

Dabei handelt es sich um das Prinzip des Passepartouts. Ähnlich wie ein Bild hinter einer Kaschierung verschwindet, so schneidet auch ein Fernseher einen Teil des Bildes rundherum ab. Dies hat damit zu tun, dass eine Bildröhre an den Rändern meist leichte Verzerrungen aufweist.

Prinzipiell sollten Beamer, TFT- oder Plasmadisplays keinen Overscan aufweisen, da sie ja nicht mit einer Bildröhre arbeiten. Dennoch haben die meisten Wiedergabegeräte einen (selten variablen) Overscan, weil viele Zuspielmedien am Rand entweder dünne schwarze Balken oder teilweise andere Störungen erzeugen. Eine VHS-Cassette wird z.B. unten immer mit ca. 3 schwarzweißen Zeilen wiedergegeben.

Beim Kauf eines Displays sollte darauf geachtet werden, dass der Overscan variiert werden kann. Nur so kann man bei hochqualitativen Filmen das ganze Bild sehen, während man bei schlechten Mastern die problematischen Ränder abschneiden kann. Die meisten DVD Player haben im übrigen auch einen eigenen Overscan (aus oben angegebenem Grund), der sich bisweilen nicht deaktivieren lässt.

Die meisten Fernseher können den Overscan ebenfalls verändern, wenngleich diese Option meist im sogenannten Service Menü versteckt ist. Für selbiges benötigt man meist einen Geheimcode, den man über die Fernbedienung eintippen muss. Fehlbedienungen im Service Menü können meist das Gerät beschädigen, weshalb man eine solche Einstellung einem Fachmann überlassen sollte.

Zum Einstellen des Overscans benutzt man am besten eine spezielle Test-DVD, z.B. die Ausgabe von Peter Finzel.

  
   

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