Newsletter   RSS-Newsfeed   Wap, I-Mode & PDA   Gewinnspiel  Impressum  Werbung  Online Hilfe  114 Leser online

Home
Startseite
 
DVD
News
Artikel
Reviews
Filmkritiken
DVD Special

Preisvergleich

 
Games
News+Reviews
 
Heimkino
Heimkinos
FAQ & Tipps
  
Community
Newsletter
Gewinnspiel
Flohmarkt
Surflinks
 
Redaktion
Impressum
Werbung
 
     
Rubrik: Projektor 
Leinwände für den Heimkinoeinsatz
von Christian Bartsch
  

Für großes Bild wird auch eine entsprechende Fläche benötigt: die Bildwand, oder korrekt ausgedrückt, die Bildwand.

Bildwänder gibt es in verschiedenen Ausführungen und insgesamt drei Typen. Bei den Typen unterscheidet man "D", "S" und "B". "D" stammt von "diffus" und bezeichnet eine Bildwand, die das Licht nicht gerichtet reflektiert, sondern in alle Richtungen gleich abstrahlt. "S" kommt von "speculum" und steht für eine (zumindest früher) metallisierte Bildwand. Diese strahlt nach dem Verfahren Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel ab. "B" stammt von "beaded", womit die auch so genannte Perlwand gemeint ist. Hier ist der Einfallswinkel automatisch der Ausfallswinkel.

Leinwände mit dem Typ "S" eignen sich für eine Projektion, bei der der Beamer von der Decke auf die tiefer hängende Bildwand strahlt. Das reflektierte Licht gelangt zu den Zuschauern auf dem Sofa. Typ "B" hingegen wird meist genutzt, wenn störender Lichteinfall von der Seite kommt. Da hier das Licht in die Richtung reflektiert wird, aus der es kommt, muss der Projektor zwingend auf gleicher Höhe mit dem zuschauenden Publikum aufgestellt sein. Für Heimkinoanwendungen wird meist der Typ "D" genutzt. Hier dürfen die Zuschauer nach Belieben auf dem Sofa verteilt sitzen, aus jedem Blickwinkel kann zugeschaut werden. Voraussetzung für den Einsatz einer Leinwand vom Typ "D" mit Gain 1,0 ist ein stark abgedunkelter Raum. Die Helligkeit, die vor dem Start des Films noch auf der Bildwand zu sehen ist, kann der Projektor nicht unterbieten, er arbeitet schließlich als Lichtwerfer und nicht als -sauger!

Beim Kauf einer Bildwand wird ebenfalls oft der sogenannte Gainfaktor angesprochen. Damit wird bezeichnet, wie die Reflexionseigenschaften der Bildwand gegenüber einem Referenzmedium (eine reinweiße Fläche, meist Magnesiumkarbonat) beschaffen sind. Ein Gainfaktor von mehr als 1,0 bedeutet, dass mehr Licht reflektiert wird, als die bei einer weißen Oberfläche der Fall ist. Gemäß der Tatsache, dass eine Bildwand jedoch ein passives Objekt ist, kann natürlich nicht mehr Licht zurückkommen, als vom Projektor geliefert wird. Es kann nur gebündelt werden, womit ein Gainfaktor von mehr als 1,0 für diffuse Wände eigentlich unmöglich wird. So kann Gain 1,5 bedeuten, dass es sich um eine Bildwand mit dem Typ "B" handelt, die das Licht gebündelt nur in eine Richtung zurückwirft und demnach heller erscheint, als eine einfache weiße Fläche.

Bildwände gibt es in verschiedenen Formaten, meist jedoch in 4:3 oder in 16:9. Sofern als Einsatzgebiet nicht nur die Darbietung von Fernsehübertragungen (also Sport oder Serien) geplant ist, sollte die 16:9 Variante gewählt werden, die dem Kinoformat von 1,85:1 schon sehr nahe kommt. Damit sich das Bild klar vom Hintergrund abhebt und darüber hinaus auch kontrastreicher erscheint, sollte die Bild ringsherum von einer schwarzen Begrenzung umgeben sein.

  
   

Zurück