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Rubrik: Bild 
Digitale Bildübertragung
von Christian Bartsch
  

Während Tonsignale im Consumerbereich bereits seit vielen Jahren schon digital übertragen werden können, so wird das Bild auch heute noch meist analog übertragen. Dabei geht einiges von der Bildqualität einer DVD bereits während der Übertragung verloren. Während an professionellen Geräten im Studioeinsatz bereits seit etlichen Jahren der (technisch hervorragende) SDI-Anschluss verfügbar ist, so war im Heimkino lange Zeit nichts von einem Wandel zu spüren.

Daher wurde erst 1999 ein neuer Standard definiert, der endlich auch eine digitale, unkomprimierte Bildübertratung gewährleisten sollte. Das Digital Visual Interface, kurz DVI, war reif für den Markt. Dennoch sollte es rund vier Jahre dauern, bis sich dieser Anschluß im Heimkinobereich etablieren konnte - um kurz danach wieder abgelöst zu werden. Doch dazu gleich mehr.

DVI ist heute hauptsächlich der Standard im PC-Bereich, in dem so gut wie keine Karte mehr ohne den digitalen Anschluss auskommt. Die Vorteile liegen auf der Hand: digitale Wiedergabegeräte, wie Projektoren oder LCD-Displays können das Bild 1:1 wiedergeben, ohne dass zweifach unnötig gewandelt werden muss. Im Heimkinobereich dauerte der Einmarsch des neuen Formates länger, da die Branche befürchtete, DVI könne auch dazu genutzt werden, digitale Kopien von Datenträgern zu erzeugen und somit die Kopierschutzmaßnahmen auszuhebeln. Daher wurde HDCP (High Definition Content Protection) entwickelt, ein Verschlüsselungsverfahren, das von Wiedergabegerät und Bilderzeuger unterstützt werden muss. Für das Heimkino bedeutet dies, dass sowohl Player, als auch Projektor in der Lage sein müssen, das Signal mit HDCP zu verarbeiten. Ein Gerät, das HDCP nicht unterstützt, erhält nur das verschlüsselte Signal, was, auf einem Projektor ausgegeben, dem Bild eines Fernsehers auf einem toten Kanal ähnelt.

Die maximale Kabellänge für DVI ist begrenzt, in der Regel sollte die Kabelstrecke nicht länger sein als 10 Meter. Mit dem richtigen Kabel, den richtigen Anschlüssen und der richtigen Verarbeitung sollten allerdings auch wesentliche längere Wege möglich sein. Dennoch gilt die Faustregel, dass das Kabel so kurz wie eben möglich ausfallen sollte.

Momentan geht der Trend im Heimkino zur HDMI (High Definition Multimedia Interface) Verkabelung, die alle Vorteile von DVI bietet und zusätzlich Mehrkanalton in höchster Qualität hinzufügt. Somit ist künftig eine Signalübertragung von Bild und Ton in bester Qualität möglich. Bereits jetzt sind Geräte mit diesem Anschluß verfügbar und ihre Zahl wächst täglich. Wer zukunftssicher investieren will, sollte sich nach Geräten mit HDMI Anschluss erkundigen. HDMI untersützt Dolby Digital, Dolby Digital EX, DTS, DTS EX und unkomprimierte Formate (PCM audio) bis zu acht Kanälen, 192kHz und 24 Bit. Sowohl DVI als auch HDMI ist bestens gerüstet für HDTV mit 1280 x 720p und 1920 x 1080i.

  
   

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