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Rubrik: Ton 
Wie wird Leistung gemessen?
von Christian Bartsch
  

Wer Verstärker bzw. Receiver miteinander vergleicht, der wird zunächst nach der vermeintlicht wichtigen Angabe suchen: Watt. Diese Zahl, die normalerweise pro Kanal angegeben wird, sagt, wieviel Leistung der Verstärker bringt, sprich: wie laut das Gerät aufspielen kann, bevor die Leistung automatisch gedrosselt wird, oder der Verstärker durch Überhitzung Schaden nimmt.

Doch Watt ist nicht gleich Watt - es gibt verschiedene Meßverfahren und einige davon klingen schöner, als sie wirklich sind.

Watt RMS (Root Mean Square): Dies ist die korrekte, international gültige Angabe, mit der man wirklich vergleichen kann. Die RMS Angabe wird mittels Rosa-Rauschen (Pink Noise) ermittelt.

Watt Sinus: Diese Messung ist veraltet und geht von einem Sinus aus, der mit konstanter Leistung wiedergegeben wird. Da hierbei jedoch nur eine einzige Frequenz wiedergegeben wird, kann sehr leicht der Lautsprecher zerstört werden. Effektiv liegen die Messergebnisse für RMS und Sinus jedoch sehr nah beeinander.

Watt Peak: Hier wird der Spitzenwert angegeben, den ein Lautsprecher oder Verstärker im Millisekundenbereich erreichen kann, ohne Schaden zu nehmen. Die Peak-Angabe liegt somit meist weit über der Dauerlast, mit der wirklich gearbeitet werden kann. So werden aus 400 Watt Peak sehr schnell 0,5 Watt RMS.

Watt Musik: Die Musikleistung sorgt ebenfalls gern für Erheiterung bei Experten. Dieser Wert hat nämlich gar keine Aussagekraft, kann leicht 50% höher sein als die Sinus-Angabe. Wirklich vergleichen kann man mit diesem Wert jedoch nicht - denn schon die Wahl des Musikstils dürfte für das Ergebnis recht entscheident sein.

Ein abschließender Hinweis: die Watt-Angabe ist immer in Abhängigkeit der Impedanz der angeschlossenen Lautsprecher zu betrachten. Je kleiner die Impedanz, desto mehr Leistung muss der Verstärker abgeben und desto weniger Leistung darf man von ihm verlangen.

  
   

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