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Rubrik: Allgemein 
Warum sind PAL-DVDs kürzer als das NTSC-Pendant?
von Florian Kriegel
  

Diese stets vorhandene Differenz kommt durch das so genannte "PAL-Speedup" zustande. Filme laufen im Kino mit 24 Vollbildern pro Sekunde. Das europäische PAL-System arbeitet allerdings mit 25 Vollbildern bzw. mit dementsprechend 50 Halbbildern pro Sekunde. Damit man keine umständlichen Umrechnungen vornehmen muss und die Differenz mit einem Bild pro Sekunde relativ niedrig ausfällt, wird die Filmwiedergabe von 24 Bildern pro Sekunde einfach auf 25 Bilder pro Sekunde gesteigert, wodurch ein Film auf einer europäischen PAL-DVD theoretisch 4% kürzer ist und schneller durchläuft. Filme werde auch für NTSC-DVDs mit 24 Bildern pro Sekunde abgetastet, da dass amerikanische System aber mit 60Hz läuft, müssen bei der Wiedergabe 29,97 Voll- bzw. 59,94 Halbbilder erreicht werden. Dies wird durch den sogenannten NTSC 3:2 Pulldown ermöglicht. Mit Hilfe dieses Prozesses wird jedes ungerade Filmframe auf jeweils zwei Halbbilder und jedes gerade Filmframe auf jeweils drei Halbbilder verteilt.
Beträgt die Laufzeit eines Spielfilms auf einer amerikanischen DVD z.B. 100 Minuten, so läuft der gleiche Film auf einer deutschen DVD nur 96 Minuten, also genau 4% weniger. Es gibt sogar viele Nutzer, die den "PAL-Speedup" verurteilen, weil dadurch alle Stimmen eine Spur höher klingen, da diese 4% schneller laufen, als im Kino bzw. auf NTSC-DVDs. Schaut man genau hin, so ist durch die unterschiedlichen Bilder pro Sekunde auch ein leichtes, für die meisten kaum sichtbares Ruckeln zu erkennen, an das man sich aber schnell gewöhnt hat.
Da viele Heimanwender dieses Verfahren nicht kennen entstehen oft Gerüchte, ein Film sei gekürzt, was natürlich nicht zutrifft. Meistens kann man die Differenz selbst ausrechnen und man wird feststellen, dass der Unterschied genau 4% beträgt.

  
   

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