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Rubrik: Allgemein 
Wie wird der DVD-Player angeschlossen?
von Florian Kriegel
  

Um diese Frage beantworten zu können, teilt man die Antwort am besten in zwei Teile auf, die Bild- und die Tonverbindung betreffend. Die Lösung richtet sich nämlich nach dem eigenen Equipment, ob man eine kleine Stereo- oder eine Surround-Anlage besitzt, einen Uralt-TV oder einen neuen 16:9-Fernseher und je nachdem welche Anschlüsse zur Verfügung stehen.
Beim Bildanschluss an einen Fernseher sollte man am besten zu einem Scart-Kabel greifen, das ein RGB-Signal übertragen kann. Besteht diese Möglichkeit nicht, so können wir auch noch den S-Video-Anschluss (Hosidenbuchse) empfehlen, der ebenfalls gute Bilder liefern kann, je nach Qualität des Abspielgeräts. Verbindet man Player und TV mit einem S-Video-Kabel, so muss man für den Ton jedoch ein Extrakabel benutzen, da über diese Buchse nur Bildinformationen ausgegeben werden. Jeder halbwegs gute Fernseher sollte aber mindestens eine Scart-Buchse besitzen, die obendrein den RGB-Modus unterstützt. Erst wenn das nicht der Fall ist, sollte man auf S-Video zurückgreifen. Es gibt außerdem einige wenige TV-Geräte, die das so genannte Progressive Scan unterstützen, darunter z.B. Modelle von Panasonic. Dann ist es sinnvoll, den DVD-Player per YUV-Kabel an den Fernseher anzuschließen, damit man den PS-Bildmodus nutzen kann.
Ist der Anwender im Besitz eines Projektors sollte er sich, wenn möglich, für eine höherwertige YUV-Verbindung oder gar DVI entscheiden. Wenn man ein glücklicher Besitzer eines Plasma-TVs ist und dieser HDMI unterstützt, so sollte man sich auch für diese neueste Übertragung entscheiden, wenn der DVD-Player ebenfalls einen dieser modernen Anschlüsse anbietet. Die weniger elegante Lösung ist eine einfache Videoverbindung über den so genannten Composite-Ausgang, der über den gelben Cinch-Anschluss möglich ist. Diese Variante bietet aber eindeutig das qualitativ schlechteste Bild. Da dieses Signal auch über das Scart-Kabel übertragen wird, sollte man stets darauf achten, dass sowohl am Player als auch am TV die Signalart "RGB" ausgewählt wird bzw. aktiviert ist, denn RGB liefert ein deutlich schärferes und farbenfroheres Bild.
Doch nun wenden wir uns der Tonverbindung zu, die sich in den meisten Fällen auch recht einfach gestalten sollte. Die erste Frage, die sich der Heimkino-Anwender stellen muss ist, ob man einen Receiver oder Verstärker besitzt, der einen integrierten Dolby Digital- und/oder DTS-Decoder besitzt. Diese Decoder können von normalem 5.1-Sound bis inzwischen 7.1-Ton variieren, was aber in diesem Fall jetzt hinfällig ist. Besitzt der Receiver einen solchen Decoder, dann gestaltet sich die Verbindung am einfachsten über ein Digital-Kabel, also entweder ein koaxiales oder ein optisches Kabel, das auch Opto-Kabel genannt wird. In diesen Fällen gibt der Player den Ton nur aus und der Receiver "empfängt" diesen und verarbeitet ihn weiter.
Kann der Receiver/Verstärker keinen Mehrkanalton verarbeiten, der Player aber schon, da er einen integrierten Decoder hat, so kann man mittels mehrerer Cinch-Kabel, bzw. eines 5.1-Kabels, ebenfalls eine Verbindung herstellen. Was viele Käufer nicht wissen ist, dass man in den meisten Fällen trotzdem einen Empfänger mit 5.1-Eingang braucht, auch wenn der Player einen Decoder verbaut hat. Denn an der Rückseite des DVD-Players findet man nur Cinch-Anschlüsse für jeden Kanal vor, sodass man nicht alle Arten von Lautsprechern direkt anschließen kann. Anders sieht es aus, wenn man ein Satelliten-Set sein Eigen nennt, bei dem alle Satelliten an den Subwoofer angeschlossen werden können und der Subwoofer eben solch einen 5.1-Eingang besitzt. Dann kann man den Player direkt mit dem Soundsystem verbinden, anderenfalls benötigt man mindestens einen Receiver ohne Mehrkanalton-Decoder, aber mit 5.1-Eingang.
Für die soundtechnisch unspektakulärste Variante muss der Anwender sich entscheiden, wenn weder ein Receiver mit 5.1-Decoder, noch ein DVD-Player mit internem Decoder vorhanden sind. In diesem Fall kann der User den einfachen Zweikanal-Ausgang vom Player an den Receiver/Verstärker anschließen. So ist aber natürlich kein Dolby Digital 5.1, geschweige denn DTS möglich, da der DVD-Player nur das 5.1-Signal einer Dolby Digital-Spur heruntermixen (Downmix) kann, damit der Receiver/Verstärker eine analoge Stereospur ausgeben kann. Das ist bei DTS nicht möglich.
Wenn man inzwischen zu den Besitzern eines SACD- bzw. DVD-Audio-Players gehört, dann muss man neben der genannten digitalen Verbindung, auch ein 5.1-Kabel zwischen Player und Receiver benutzen. Der Receiver/Verstärker benötigt dafür einen analogen 5.1-Eingang, an den dann das Wiedergabegerät angeschlossen wird.

  
   

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