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Rubrik: Allgemein 
DVD Typen
von Christian Bartsch
  

Die DVD ist anders als die altbekannte CD mit verschiedenen Speicherkapazitäten konzipiert worden. Somit haben Softwarehersteller die Wahl, welchen Speicherplatz sie nutzen und demnach welchen Preis das Medium bei der Herstellung hat.

DVDs sind als sogenannte DVD5, DVD9, DVD10 und DVD18 erhältlich. Die Zahl hinter dem Wort "DVD" gibt dabei die ungefähre Kapazität des Mediums in Gigabytes an. Somit hat bereits die kleinste DVD ungefähr sieben Mal soviel Platz, wie eine normale CD.

DVD5: Eine DVD5 ist vom Produktionsaufwand vergleichbar mit einer CD. Daher ist diese DVD sehr preisgünstig in der Herstellung. Auf eine DVD5 passen ungefähr 90 Minuten DVD Video bei guter, allerdings nicht sehr guter Qualität. Tatsächlich speichert eine DVD5 rund 4,7 Gigabytes.

DVD10: Eine DVD10 besteht im Prinzip aus zwei DVD5, die Rücken an Rücken aneinander geklebt werden. Jede Seite der DVD10 fasst 4,7 Gigabytes. Ein DVD Laufwerk kann immer nur eine Seite einer DVD lesen, weshalb die DVD vom Anwender umgedreht werden muss, wenn die andere Seite abgespielt werden soll. Besonders bei Spielfilmen ist es besonders ärgerlich, wenn der Film mittendrin plötzlich ein Symbol einblendet, das zum Umdrehen der DVD auffordert. Durch die beidseitige Abtastung kann kein Aufdruck angebracht werden, lediglich im Innenring ist eine Beschriftung möglich. Somit ist eine DVD10 natürlich auch anfällig für Fingerabdrücke und Kratzer. Allerdings kann die Bildqualität wesentlich besser sein, als bei einer DVD5 – es steht ja für den gleichen Film die doppelte Kapazität zur Verfügung. Besonders in den Anfangstagen der DVD Produktion wurde gerne die DVD10 anstelle der komplizierteren DVD9 genutzt.

DVD9: Eine DVD9 besteht, einfach gesprochen, aus zwei DVD5, die übereinander geklebt werden. Allerdings werden dabei nicht die beiden Rücken verklebt, sondern eine Vorderseite mit einer Rückseite. Damit dieses Verfahren funktioniert, muss die Schicht der untersten Scheibe halb durchlässig sein. Sie kann daher nur etwas weniger Daten aufnehmen, worin sich auch begründet, warum eine DVD9 eine DVD9 ist, und nicht etwa eine weitere DVD10. Eine DVD9 kann ungefähr 7,9 Gigabyte speichern. Der große Vorteil der DVD9 liegt in der großen Speicherkapazität auf einer Seite. Somit kann ein Film in guter Qualität gespeichert werden, ohne dass die DVD umgedreht werden muss. Der Wechsel von einem Layer zum nächsten wird als Layerwechsel bezeichnet. Rein technisch passiert nichts anderes, als dass der Layer die DVD zunächst auf der untersten Schicht von innen nach außen abtastet, dann auf den zweiter Layer umfokussiert, und (zumeist) auf dem oberen Layer von außen wieder zurück nach innen abtastet. Der Fokussiervorgang dauert in der Regel maximal eine halbe Sekunde und ist bei vielen Abspielgeräten als kurzes Stocken von Bild und Ton zu beobachten. Dies ist jedoch normal und stellt keine Fehlfunktion dar.

DVD18: Eine DVD18 ist die teuerste DVD, die hergestellt werden kann. Eine DVD18 besteht prinzipiell aus zwei DVD9, die Rücken an Rücken aneinander geklebt werden. Da für eine DVD allerdings die maximale Dicke vorgegeben ist, darf jede der einzelnen Schichten nur noch ein Viertel so dick sein, wie bei einer DVD5. Dies macht die Produktion extrem aufwändig und kompliziert. DVD18 werden daher nur selten hergestellt. Meist benutzen die DVD Hersteller lieber zwei DVD9, was natürlich auch beim Kunden besser ankommt – schließlich sind zwei DVDs zum gleichen Preis wesentlich attraktiver.

  
   

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